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Stadtwerke Lemgo – Umbau / Neubau des Verwaltungstraktes

2012 1. Preis beim "Deutschen Fassadenpreis 2012"
2011  Fertigstellung
2010  Erweiterungsbau der Stadtwerke Lemgo
2010  weitere Planung als Passivhaus
2006  Wettbewerb 3. Preis

Der bestehende Verwaltungs- und Sozialtrakt der Stadtwerke ist seit Mitte des 20. Jahrhunderts in mehreren Bauabschnitten entstanden. Dringender Sanierungsbedarf war der Grund für die Auslobung eines Wettbewerbs, der wirtschaftliche Lösungsvorschläge erarbeiten sollte, die die Stadtwerke als kundenorientiertes und zukunftsträchtiges Unternehmen der Stadt darstellen.

Der Neubau des Verwaltungstraktes reagiert auf das städtebauliche Umfeld und schafft einen eigenständigen, definierten Ort mit hohem Identifikationswert für die Mitarbeiter und Besucher. Er stellt sich als kompaktes, sinnvoll organisiertes und zoniertes, damit wirtschaftlich und energetisch günstiges Gebäude dar. Bei der Gestaltung spielt das Gegenüber von Alt- und Neubau eine entscheidende Rolle. Gestalterische Themen des Altbaus werden aufgegriffen, einzelne Details aber verändert, um dem Neubau einen zeitgemäßen Ausdruck zu verleihen. Treppen und Lufträume verbinden die Geschosse miteinander, und die Verflechtung zwischen Alt- und Neubau im Split-Level-System schafft einen effektiven Verwaltungsbau der sehr kurzen Wege.

"Die städtebauliche Anordnung und Ausformung des Baukörpers, der ganz selbstverständlich an der Raumfuge das Entree formuliert, wird vom Preisgericht als sehr gelungen angesehen... Insgesamt wird der Entwurffunktional gut bewertet, weil kurze Wege zwischen Altbau und Neubau sowie innerhalb des Neubaus selbst angeboten werden... Die Arbeit ist aufgrund ihrer kompakten wegsparenden Anordnung absolut wirtschaftlich. Sie fördert zudem die innerbetriebliche Kommunikation und verspricht ökologische Vorbildfunktion."

(aus der Beurteilung der Jury)